Kleine Geschichte der Cyanotypie
Die Geschichte der Fotografie ist schon älter als 200 Jahre. Viele Wissenschaftler bemühten sich, ein Verfahren zur Herstellung von stabilen fotografischen Bildern zu entwickeln.
1826 gelang es Joseph Nicéphore Niépce zum ersten Mal, eine Fotografie dauerhaft im Heliografie-Verfahren festzuhalten. Er benutzte eine kleine Zinnplatte, die mit Lavendelöl vermischtem Asphalt beschichtet war.
1837 entwickelte Louis Jacques Mandé Daguerre die nach ihm benannte Daguerreotypie.
1839 entwickelte der englische Naturwissenschaftler John Herschel die Cyanotypie, um wissenschaftliche Diagramme zu vervielfältigen.
1840 ließ sich William Henry Fox Talbot sein entwickeltes Verfahren, die Kalotypie, auch Talbotypie genannt, patentieren. Sie basiert auf einer Silbernitratlösung.
1842 nutzt die Botanikerin und Fotografin Anna Atkins die Cyanotypie, um Fotogramme von Algen zu erstellen. Diese veröffentlichte sie in ihrem Bildband British Algae: Cyanotype Impressions. Es gilt als das erste Buch mit fotografischen Abbildungen.
Von diesen vier Verfahren setzte sich letztendlich nur die Kalotypie/ Talbotypie in der gewerblichen Herstellung von Fotografien durch.
Cyanotypie hingegen erlebte seinen Aufstieg als Blaupause bei den technischen Zeichnungen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein.
Heute wird die Erstellung von Cyanotypien in der Kombination von digitaler Fotografie und analogem Druckverfahren als kreativer Prozess gesehen und eingesetzt. Jedes Exemplar ist ein Unikat.
Bekannt wurde die Cyanotypie auch als Berliner Blau und Preußisch Blau.
1826 gelang es Joseph Nicéphore Niépce zum ersten Mal, eine Fotografie dauerhaft im Heliografie-Verfahren festzuhalten. Er benutzte eine kleine Zinnplatte, die mit Lavendelöl vermischtem Asphalt beschichtet war.
1837 entwickelte Louis Jacques Mandé Daguerre die nach ihm benannte Daguerreotypie.
1839 entwickelte der englische Naturwissenschaftler John Herschel die Cyanotypie, um wissenschaftliche Diagramme zu vervielfältigen.
1840 ließ sich William Henry Fox Talbot sein entwickeltes Verfahren, die Kalotypie, auch Talbotypie genannt, patentieren. Sie basiert auf einer Silbernitratlösung.
1842 nutzt die Botanikerin und Fotografin Anna Atkins die Cyanotypie, um Fotogramme von Algen zu erstellen. Diese veröffentlichte sie in ihrem Bildband British Algae: Cyanotype Impressions. Es gilt als das erste Buch mit fotografischen Abbildungen.
Von diesen vier Verfahren setzte sich letztendlich nur die Kalotypie/ Talbotypie in der gewerblichen Herstellung von Fotografien durch.
Cyanotypie hingegen erlebte seinen Aufstieg als Blaupause bei den technischen Zeichnungen bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts hinein.
Heute wird die Erstellung von Cyanotypien in der Kombination von digitaler Fotografie und analogem Druckverfahren als kreativer Prozess gesehen und eingesetzt. Jedes Exemplar ist ein Unikat.
Bekannt wurde die Cyanotypie auch als Berliner Blau und Preußisch Blau.