Kreatives Arbeiten mit Cyanotypie:
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Experimentieren mit dem Auftrag der Emulsion:
Standardmäßig wird die Emulsion auf die gesamte Fläche des Papiers mit Pinsel oder Schwamm aufgetragen. Aber es geht auch anders.
Zum Beispiel, indem du die Emulsion nur auf einen Teil der Fläche aufträgst und den Pinselstrich ausfransen lässt.
Oder indem du die Emulsion mit einer Sprühflasche aufsprühst, die Emulsion nicht verstreichst und nach dem Trocknen belichtest.
Standardmäßig wird die Emulsion auf die gesamte Fläche des Papiers mit Pinsel oder Schwamm aufgetragen. Aber es geht auch anders.
Zum Beispiel, indem du die Emulsion nur auf einen Teil der Fläche aufträgst und den Pinselstrich ausfransen lässt.
Oder indem du die Emulsion mit einer Sprühflasche aufsprühst, die Emulsion nicht verstreichst und nach dem Trocknen belichtest.
Kombination von Fotogramm und Negativdruck:
Versuche einmal, Negativdruck und Fotogramm miteinander zu kombinieren. Wenn das Motiv auf dem Negativ nicht filigran ist, kannst du es auch ausschneiden, statt das Negativblatt ganz aufzulegen. Das gibt mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Versuche einmal, Negativdruck und Fotogramm miteinander zu kombinieren. Wenn das Motiv auf dem Negativ nicht filigran ist, kannst du es auch ausschneiden, statt das Negativblatt ganz aufzulegen. Das gibt mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
Andere Träger statt Papier:
Statt Papier bieten sich auch andere Träger für die Cyanotypie an, z.B. Keilrahmen mit Leinwand (bevorzugt aus Baumwolle), Holzplatte, Malplatte, Stoffe, Glas. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Wichtig ist, dass diese Träger saugfähig und nicht säurehaltig sind.
In der Regel nehmen diese Materialien die Emulsion nicht genügend oder gar nicht auf, da sie zu glatt sind oder – wie z.B. Malleinwand – vorbehandelt zur Aufnahme der Farben.
Daher müssen sie vor dem Auftrag der Emulsion mit einer Gelatineschicht versehen werden.
Statt Papier bieten sich auch andere Träger für die Cyanotypie an, z.B. Keilrahmen mit Leinwand (bevorzugt aus Baumwolle), Holzplatte, Malplatte, Stoffe, Glas. Der Kreativität ist keine Grenze gesetzt. Wichtig ist, dass diese Träger saugfähig und nicht säurehaltig sind.
In der Regel nehmen diese Materialien die Emulsion nicht genügend oder gar nicht auf, da sie zu glatt sind oder – wie z.B. Malleinwand – vorbehandelt zur Aufnahme der Farben.
Daher müssen sie vor dem Auftrag der Emulsion mit einer Gelatineschicht versehen werden.
Einsatz verschiedener Filter:
Im Haushalt finden sich vielfältige Materialien, die kreativ in der Cyanotypie eingesetzt werden können, z.B. Frischhaltefolie (zerknüllt und wieder etwas auseinandergezogen), Schaumfolie und Blisterfolie, die aus Verpackungen herrühren. Ich habe sie vor der Belichtung über die Glasscheibe gelegt, so dass sie ihre Spuren hinterlassen.
Im Haushalt finden sich vielfältige Materialien, die kreativ in der Cyanotypie eingesetzt werden können, z.B. Frischhaltefolie (zerknüllt und wieder etwas auseinandergezogen), Schaumfolie und Blisterfolie, die aus Verpackungen herrühren. Ich habe sie vor der Belichtung über die Glasscheibe gelegt, so dass sie ihre Spuren hinterlassen.
Färben:
Wenn Sie einen Cyanotypie tonen, kommt eine chemische Reaktion zwischen den Eisenverbindungen im Druck und dem Tonungsmittel vor. In einem Standard- Cyanotypie reagieren Eisen-Ammonium-Zitrat und Kaliumferricyanid zu Preußischblau. Tonungsmittel mit Gerbstoffen (Tannine) interagieren mit den Eisenverbindungen und verändern deren chemische Struktur. Dieser Prozess ersetzt einen Teil des Eisens im Preußisch Blau durch andere Metallverbindungen, was zu einer Vielzahl von Farbtönen führt, von sepia über aubergine und grün bis blau-schwarz, jeweils abhängig vom verwendeten Tonungsmittel.
- Mit Kaffee, Tee, Tannin ...
(Darjeeling, Mate und Matcha-Tee führen zu unterschiedlichen Farbtönen. Earl-Grey-Tee ist wegen des hohen Anteils an Ölen ungeeignet.)
- Handwarmes Wasser führt beim Tönungsprozess zu einer stärkeren Tönung.
Der Maluntergrund kann auch vorgefärbt sein, entweder durch farbiges Papier oder Mischung der Entwickleremulsion mit Farbe.
Wenn Sie einen Cyanotypie tonen, kommt eine chemische Reaktion zwischen den Eisenverbindungen im Druck und dem Tonungsmittel vor. In einem Standard- Cyanotypie reagieren Eisen-Ammonium-Zitrat und Kaliumferricyanid zu Preußischblau. Tonungsmittel mit Gerbstoffen (Tannine) interagieren mit den Eisenverbindungen und verändern deren chemische Struktur. Dieser Prozess ersetzt einen Teil des Eisens im Preußisch Blau durch andere Metallverbindungen, was zu einer Vielzahl von Farbtönen führt, von sepia über aubergine und grün bis blau-schwarz, jeweils abhängig vom verwendeten Tonungsmittel.
- Mit Kaffee, Tee, Tannin ...
(Darjeeling, Mate und Matcha-Tee führen zu unterschiedlichen Farbtönen. Earl-Grey-Tee ist wegen des hohen Anteils an Ölen ungeeignet.)
- Handwarmes Wasser führt beim Tönungsprozess zu einer stärkeren Tönung.
Der Maluntergrund kann auch vorgefärbt sein, entweder durch farbiges Papier oder Mischung der Entwickleremulsion mit Farbe.